Heinz Fischer: "Vielfältige, bleibende Akzente"

5. Jänner 2009, 13:56
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"Eine der prägendsten Persönlichkeiten"

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer würdigte laut einer Aussendung die "vielfältigen, bleibenden Akzente, die Robert Jungbluth im österreichischen Theater- und Kulturleben gesetzt hat". Fischer war mit dem "außerordentlichen Kulturmenschen" jahrzehntelang befreundet. Er brachte seine "persönliche, tief empfundene Anteilnahme zum Ausdruck", hieß es.

Robert Meyer

Der Direktor der Wiener Volksoper, Robert Meyer, bezeichnete Jungbluth als "Mann mit Weitblick, ein großer Theatermanager, der sich auch um die kleinen Dinge im täglichen Theaterbetrieb gekümmert" hat. "Das Theater war sein Leben", so Meyer laut einer Aussendung. Für die Volksoper habe Jungbluth "Unglaubliches geleistet", u.a. den ersten großen Umbau des Hauses (1973), das erste Gastspiel in Japan im Jahr 1979 (als erstes Opernhaus nach der Mailänder Scala und "noch vor der Wiener Staatsoper", heißt es in der Aussendung) und auch die Amerika-Tournee 1984.

Andreas Mailath-Pokorny

Der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny würdigte Jungbluth als "zentrale Figur des österreichischen Theaterlebens". Der verstorbene Theatermanager "war ein Erneuerer, Reformer und Ermöglicher. Als Direktor hat er die wichtigsten und größten Theaterhäuser Wiens geleitet, hat sie gelenkt und geprägt wie kein anderer, hat ihre Entwicklung vorangetrieben und ihnen zu Aufschwung und Erfolg verholfen", so Mailath-Pokorny laut einer Aussendung.

Heidemarie Unterreiner

FPÖ-Kultursprecherin Heidemarie Unterreiner würdigte Jungbluth in einer Aussendung als "eine der prägendsten und erfahrensten Persönlichkeiten des österreichischen Kulturlebens". (APA)

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