DNA-Untersuchung nach Überfall auf Juwelier

2. Jänner 2009, 11:46
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Verdächtiger hatte Pistole am Tatort liegen gelassen

Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen Wiener Juwelier am Montagabend in der Linzer Straße untersucht die Polizei nun DNA-Spuren. Einer der Verdächtigen hatte eine Pistole am Tatort liegen gelassen, auf denen sich Rückstände fanden. "Der Täter hat keine Handschuhe getragen, die Waffe ist ein guter Spurenträger", sagte Major Manfred Briegl vom Landeskriminalamt am Freitag.

Von der Walther PPK-Pistole wurde ein Abrieb genommen, der nun von der Gerichtsmedizin analysiert wird. Wurde der verhinderte Räuber bereits einmal erfasst, "haben wir einen Treffer", so Briegl.

Mit Pistole bedroht

Zwei bewaffnete Männer hatten am Montagabend kurz vor 17.00 Uhr versucht, den Juwelier zu überfallen. Nachdem sie sich Schmuckstücke zeigen ließen, zog plötzlich einer eine Pistole und bedrohte damit den Juwelier.

Dessen Ehefrau verfolgte das Treiben im Hinterzimmer und trat eine aufsehenerregende Gegenwehr an: Sie feuerte dreimal mit der Waffe ihres Mannes und schlug die Täter damit in die Flucht. Einer der Verdächtigen dürfte durch einen Splitter verletzt worden sein. (APA)

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