Obama: Waffenbesitzer haben "nichts zu befürchten"

8. Dezember 2008, 08:54
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Künftiger US-Präsident will an Grundrecht nicht rütteln

Chicago - Der künftige US-Präsident Barack Obama hat versucht, den Waffenbesitzern in den Vereinigten Staaten die Angst vor seiner Amtszeit zu nehmen. Legale Besitzer von Schusswaffen hätten "nichts zu befürchten", sagte Obama am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Chicago. Er stehe zum zweiten Zusatzartikel der US-Verfassung, der ein Grundrecht auf Waffenbesitz festschreibt.

Die Waffenverkäufe in den USA waren in jüngster Zeit steil angestiegen, da viele Menschen von Obama Einschränkungen beim privaten Waffenbesitz erwarten. Obama befürwortet eine stärkere Kontrolle von Waffenverkäufen, wies aber mehrfach zurück, den Leuten "ihre Waffen nehmen zu wollen". In den USA zirkulieren mehr als 200 Millionen Waffen, durch die jedes Jahr 30.000 Menschen getötet werden. (APA/AFP)

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