Strache: Keine FPÖ-Finanzierung durch georgische Milliardäre

2. Dezember 2008, 21:52
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FPÖ-Chef weist Behauptungen Stadlers zurück - gegen Zusammengehen mit BZÖ: Freiheitlichen können Erbe Haiders besser vertreten - Bürgermeister-Kandidat reizvoll

Wien - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat Behauptungen des BZÖ-Abgeordneten Ewald Stadler zurückgewiesen, wonach die Freiheitliche Partei durch georgische Milliardäre finanziert werde. Es gebe "sicher keine" Parteienfinanzierung, denn "wenn wir eine Parteienfinanzierung erleben, wird sie auch gemeldet", so Strache in der Fernsehsendung "Report" des ORF. Er habe die frühere Aussage seines ehemaligen Parteifreundes Stadler im Parlament deswegen nicht sofort korrigiert, weil "der FPÖ-Klub keine Rederzeit mehr hatte. Daher war eine tatsächliche Berichtigung nicht möglich".

Es sei "genau die Methode Stadlers, unter dem Schutz der Immunität etwas zu behaupten, was unrichtig ist". Es habe damals eine Konferenz in Wien gegeben, wo Spitzen Russlands, ein Berater von Putin, und Vertreter christlich orthodoxer und georgischer Opposition teilgenommen hätten.

Einer Wiedervereinigung mit dem BZÖ kann Strache nichts abgewinnen. Das BZÖ gehe einen anderen Weg, der nicht der freiheitliche sei. Die FPÖ könne das "Erbe Haiders besser vertreten".

"Sehr reizvoll" ist für Strache, "über eine Bürgermeister-Kandidatur in Wien nachzudenken". (APA)

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