Fairchild und Infineon streiten um Patente

29. November 2008, 14:03
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"Power Chips" steuern Stromversorgung in Computer-Netzteilen

Die Chiphersteller Fairchild Semiconductor und Infineon streiten sich vor Gericht um Patente. Der US-Halbleiterhersteller teilte am Freitag (Ortszeit) in San Francisco mit, er habe Klage bei Bezirksgerichten in Maine und Delaware gegen den deutschen Rivalen eingereicht, weil einige von dessen Produkten acht Patente-Fairchild verletzten. "Wir sind sehr zuversichtlich, was den Patentstreit angeht", sagte Fairchild-Geschäftsführer Justin Chiang. Ein Sprecher von Infineon betonte am Samstag, es handle sich um eine Gegenklage der Amerikaner, nachdem Infineon kürzlich selbst Fairchild wegen der Patente verklagt habe.

Lange Patentprozesse üblich

Bei den Patenten geht es um sogenannte "Power Chips", die die Stromversorgung etwa in Netzteilen von Computern steuern. Infineon verkauft sie unter den Markennamen CoolMOS und OptiMOS. Fairchild ist auf derartige Halbleiter spezialisiert. In der Chipbranche sind Patentklagen gang und gäbe. Sie ziehen sich meist über Jahre hin. (APA/Reuters)

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