Hurrikansaison mit Rekorden

27. November 2008, 15:30
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Die Atlantik-Wirbelstürme haben heuer mindestens fünf Rekorde gebrochen, gab die US-Wetterbehörde bekannt

Miami - Die diesjährige Atlantik-Hurrikansaison in den USA ist die heftigste seit Beginn der Wetterbeobachtungen vor 64 Jahren. Wie die US-Wetterbehörde NOAA am Donnerstag mitteilte, wurde das Festland während der Hurrikansaison zwischen Juni und November erstmals von sechs aufeinanderfolgenden Wirbelstürmen heimgesucht ("Dolly", "Edouard", "Fay", "Gustav", "Hanna" und "Ike"), gleichzeitig verwüsteten drei schwere Hurrikans Kuba. Zum ersten Mal wüteten Wirbelstürme der Kategorie drei bis fünf in der Nordatlantik-Region in fünf aufeinanderfolgenden Monaten.

Der Hurrikan "Berta" war länger als jeder bisher registrierte Wirbelsturm im Monat Juli aktiv, nämlich 17 Tage, und Hurrikan "Fay" hat als bisher einziger seiner Art denselben US-Bundesstaat vier Mal hintereinander getroffen (das war Florida). Damit wurden mindestens fünf Rekorde in dieser Saison gebrochen, gab die NOAA bekannt.

Gesamtbilanz

Die US-Wetterbehörde zählte während der am Sonntag endenden sechsmonatigen Hurrikansaison insgesamt 16 Tropenstürme, von denen sich acht zu Hurrikans ausweiteten. Die Stürme hinterließen zum Teil schwere Schäden in den USA und der Karibik.

"Die Ergebnisse aus den Berechnungen der Hurrikansaison 2008 helfen uns, unsere Arbeit in Zukunft zu verbessern", sagte der Direktor des Nationalen Hurrikanzentrums in Miami, Bill Read. "Aber schon jetzt können wir sagen, dass wir uns schleunigst auf die nächste Saison vorbereiten sollten." (APA/red)

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NOAA

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Satellitenbild von Hurrikan Paloma (Anfang November), der über die Karibik zog

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