Aufbereitung von Schweiß und Urin klappt noch nicht ganz, "Endeavour" muss bleiben

24. November 2008, 19:57
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Shuttle-Mission wurde von der NASA um einen Tag verlängert - neue Anlage zur Wasseraufbereitung auf der ISS musste mehrmals abgeschaltet werden

Houston - Die US-Raumfähre "Endeavour" wird einen Tag später zur Erde zurückkehren als ursprünglich geplant. Wegen der Probleme mit der neuen Anlage zur Wasseraufbereitung in der Internationalen Raumstation (ISS) verlängerte die Raumfahrtbehörde NASA am Montag die Mission der "Endeavour" bis Freitag. Die Rückkehr des Space Shuttle war zunächst für Donnerstag geplant.

Die Anlage zur Wasseraufbereitung musste am Sonntag den vierten Tag in Folge vorzeitig abgeschaltet werden. Das umgerechnet 120,6 Millionen Euro teure Gerät soll Schweiß und Urin in Trinkwasser umwandeln - und das Wasser wird gebraucht, damit die ständige Besatzung der Raumstation im kommenden Jahr von derzeit drei auf sechs Astronauten ausgebaut werden kann. Die NASA gab den Astronauten nun mehr Zeit, um die Anlage, die von der "Endeavour"-Besatzung mitgebracht worden war, zu prüfen.

Die Astronauten Stephen Bowen und Robert Kimbrough bereiteten sich unterdessen auf den vierten und letzten Außenbordeinsatz am Montag vor. Sie sollen dabei letzte Arbeiten an einem bisher blockierten Sonnensegel vornehmen und ein weiteres Sonnensegel vorsorglich warten. (APA/AP/red)

 

 

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    "Sorry, we are fully booked" - für einen weiteren Tag bleibt dies auf der ISS auch so.

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