Die Ressortverteilung der neuen Großen Koalition

24. November 2008, 09:57
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SPÖ tauscht Justiz gegen Gesundheit, Kanzler ohne Ressort - Zwei Staatssekretariate wurden eingespart - mit Infografik

In der neuen Großen Koalition hat sich bei der Ressortaufteilung nur wenig geändert. Die SPÖ tauscht das Justiz- gegen das Gesundheitsministerium. Das Sozialressort, das voraussichtlich mit Rudolf Hundstorfer wieder von einem Gewerkschafter geleitet wird, erhält wieder vom Wirtschaftsministerium den Arbeitsbereich zurück - das war für die SPÖ wichtig. Neu sind zwei Finanzstaatssekretäre, die Sportagenden wandern ins Verteidigungsministerium. Mit dem aufgefetteten Sozialministerium und dem Gesundheitsressort will die SPÖ ihre Sozialkompetenz betonen, die ÖVP kann mit Justiz und Inneres umgekehrt Härte zeigen. Insgesamt gibt es zwei Staatssekretariate weniger als bisher, also nur mehr vier. Werner Faymann ist Bundeskanzler ohne eigenes Ressort, welches Ressort Pröll übernimmt ist noch unklar. Wahrscheinlich sind das Finanz- oder das Außenministerium.

Die SPÖ-Ministerien:

(Bundeskanzler)

Gesundheit

Frauen

Soziales/Arbeit

Verkehr

Unterricht/Kultur

Landesverteidigung/Sport

Staatssekretariat im Kanzleramt

Staatssekretariat im Finanzministerium

Die ÖVP-Ministerien:

(Vizekanzler)

Finanzen

Außenpolitik

Inneres

Wirtschaft/Familien

Wissenschaft/Forschung

Justiz

Landwirtschaft/Umwelt

Staatssekretariat im Wirtschaftsministerium

Staatssekretariat im Finanzministerium

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