Die Suns leuchten wieder

23. November 2008, 11:28
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Phoenix Suns gegen Portland auf Erfolgsspur zurückgekehrt - Shaq entschied Duell der Generationen gegen Greg Oden für sich

Phoenix - "Planet Orange" muss noch nicht SOS funken: Die Phoenix Suns, mit zuletzt zwei NBA-Niederlagen in Serie ein wenig aus der Umlaufbahn geraten, haben am Samstagabend wieder die Erfolgsspur gefunden. Das Team aus Arizona setzte sich vor eigenem Publikum gegen die Portland Trail Blazers mit 102:92 durch.

Die Partie war im Vorfeld auch im Zeichen des erstmaligen Aufeinandertreffens zweier Center-Generationen gestanden - Shaquille O'Neal (36) und Greg Oden (20). Bis die beiden jedoch erstmals gemeinsam auf dem Parkett standen, sollten fast 14 Minuten vergehen. Shaq hatte im ersten Viertel just zu jenem Zeitpunkt auf der Bank Platz genommen, als die Blazers Oden zum Einsatz brachten.

Letztlich ging nicht nur das Spiel an die Suns, sondern auch das Center-Duell klar an den Routinier. Der "Diesel", der nach insgesamt 36 Minuten auf dem Feld gegen Ende freilich zunehmend schwerer lief, trumpfte vor allem am Brett stark auf und markierte mit 17 Rebounds (13 vor der Pause) ein season-high.

Dazu verbuchte als erfolgreichster Werfer einer sehr ausgeglichenen Offensiv-Riege der Suns 19 Punkte. Fünf weitere Spieler scorten ebenfalls zweistellig. Bester Schütze bei den Verlieren war Brandon Roy mit 26 Zählern. Rookie Oden musste sich in nur 14 Minuten Spielzeit mit fünf Punkten und einem Rebound begnügen.

Wenn die Suns unter dem neuen Coach Terry Porter auch nicht mehr das prononcierte Offensiv-Team vergangener Tage sind, so wirken sie im Schnellangriff doch nach wie vor am effektivsten. Und Portland scheint inzwischen so etwas wie ein Lieblingsgegner zu sein. Phoenix hat nunmehr bereits elf Spiele in Serie gegen die Blazers gewonnen. Für die Aktion schlechthin am Samstagabend zeichnete ebenfalls O'Neal verantwortlich. Im Schlussabschnitt endete der Versuch des gewichtigen Centers, einen Ball an der Seitenlinie noch zu erreichen, mit einem Hechtsprung bis in die dritte Sitzreihe.

Jungstar Chris Paul verzeichnete beim 109:97-Sieg der New Orleans Hornets über Oklahoma City Thunder mit 29 Punkten, 16 Assists und 10 Rebounds ein "triple-double". Stunden vor der Partie war Oklahoma-Coach P.J. Carlesimo entlassen worden, in 13 Saisonspielen hatte es sein Team auf nur einen Sieg gebracht. Gegen New Orleans saß bereits Interimscoach Scott Brooks auf der Bank, der bisherige Co-Trainer. Carlesimo ist als erster NBA-Coach in dieser Saison entlassen worden.

Dwyane Wade führte die Miami Heat mit 38 Zählern zu einem 109:100 über die Indiana Pacers. Die New York Knicks besiegten die Washington Wizards 122:117, wobei alle "starting-five"-Spieler 40 und mehr Minuten Spielzeit hatten und angeführt von Quentin Richardson (34 Punkte) zweistellig scorten. (APA)

 

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