Internet-Verkupplung auch für Lesben und Schwule

20. November 2008, 11:51
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US-Internet-Agentur schloss Vergleich mit schwulem Kläger - Agentur muss nun auch Schwule und Lesben vermitteln

New York - Die US-Internet-Agentur eHarmony hat sich angesichts einer juristischen Klage dazu entschlossen, auch Homosexuellen PartnerInnen zu vermitteln. Das Justizministerium des Bundesstaates New Jersey veröffentlichte am Mittwoch den Vergleich zwischen eHarmony und dem Homosexuellen Eric McKinley, der vor drei Jahren gerichtlich gegen die PartnerInnenvermittlung vorgegangen war.

Dienste auf für Homosexuelle

Demnach erhält McKinley 5.000 Dollar und eine beitragsfreies Mitgliedsjahr bei eHarmony. Darüber hinaus muss die Internet-Agentur 50.000 Dollar Gerichtskosten begleichen. Ferner verpflichtet sich eHarmony, spätestens ab dem 31. März 2009 Schwulen und Lesben dieselben Dienste anzubieten wie Heterosexuellen.

eHarmony fürchtete nach eigenen Angaben, dass sich das Verfahren wegen Diskriminierung als völlig unkalkulierbar herausstellen könnte. Das Unternehmen erklärte, es betreibe keine "Diskriminierung auf der Basis der sexuellen Neigung". Die PartnerInnenagentur wurde 2000 von dem Psychologen Neil Clark Warren gegründet. Das Unternehmen nimmt für sich in Anspruch, pro Tag mehr als 200 Paare zusammenzuführen, die sich am Ende zur Ehe entschließen. (APA/AFP

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    eHarmony hat sich angesichts einer juristischen Klage dazu entschlossen, auch Homosexuellen PartnerInnen zu vermitteln.

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