Reaktionen: Anklang bei Gemeinde- und Städtebund

19. November 2008, 16:06
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Auch Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler zufrieden

Wien  - Das Ergebnis des heutigen Postgipfels wurde vom Gemeindebund, Städtebund und Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßt.

Mit der Gesprächsrunde sei der Auftakt für einen österreichweiten Dialog zwischen der Post und allen Beteiligten erfolgt, hieß es in einer Aussendung von Landeshauptmann Dörfler. Heute sei "endlich erreicht" worden, dass das "Horrorkonzept der Post" mit den Massenkündigungen und massenhaften Schließungen von Postdienststellen vom Tisch sei, sagte Dörfler.

Erfreut zeigte sich auch Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer: "Wir haben die Zusicherung, dass kein Postamt ersatzlos geschlossen werden darf. Zuvor muss ein Postpartner gefunden werden, der alle Leistungen in gleicher Qualität wie ein Postamt erbringen kann", hieß es in einer Aussendung.

Der Vizepräsident des Städtebundes, Heinz Schaden, sagte in einer Aussendung, dass die Post zugesichert habe vor Filialschließungen, "umfassend zu informieren". Die Städte und Gemeinden sollen dabei eingebunden werden. Etwaige Gespräche mit den betroffenen Kommunen - die Schließung von 25 Postämtern steht im Raum - werden dabei sicherlich länger "als die gesetzlich vereinbarten Freimonate dauern", sagte Schaden. Mit den Gesprächen soll im ersten Quartal 2009 begonnen werden. (APA)

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