Apple-Klage kostet IBM im Vorfeld 3 Millionen Dollar

18. November 2008, 11:45
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Der ehemalige IBM-Manager Papermaster bringt eine Gegenklage ein - IBM muss eine Garantiesumme von 3 Millionen Dollar als mögliche Entschädigung hinterlegen

Der Streit zwischen Apples neuem iPod-Chef Mark Papermaster und seinem ehemaligen Arbeitgeber IBM geht in die nächste Runde. Nachdem ein Gericht vor knapp zwei Wochen einen vorübergehenden Arbeitsstopp von Papermaster angeordnet hatte, brachte dieser nun eine Gegenklage ein.

Klausel nicht exakt formuliert

Die Wettbewerbsklausel sei zu vage formuliert, so Papermaster. IBM befürchtet, der ehemalige Manager könnte Prozessor-Geheimnisse des Unternehmens an Apple ausplaudern. Doch Apples und Papermasters Anwälte argumentieren, dass die beiden Unternehmen keine direkten Konkurrenten seien. Und selbst wenn es so wäre, täte das nichts zur Sache, denn Papermaster sei bei Apple in einem Bereich tätig, der nichts mit seiner früheren Arbeit bei IBM zu tun habe.

Garantiesumme

Nun hat das Gericht weiters angeordnet, dass IBM eine Garantiesumme in Höhe von 3 Millionen US-Dollar hinterlegen muss, mit der die Kosten für eine mögliche Entschädigung für Papermaster abgedeckt sein soll. Das Geld soll ausbezahlt werden, falls das Gericht zugunsten Papermasters entscheidet. Alle Gerichtsunterlagen sind unter justitia.com zufänglich. (red)

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