Macbooks: Ärger über neuen "Kopierschutz"

18. November 2008, 11:19
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Neue Modelle mit in­te­grierter "High-bandwidth Digital Content Pro­tection" - Im iTunes Store gekaufte Filme können zum Teil nicht mehr über externe Monitore und Beamer ausgegeben werden

Mit der vor einigen Wochen vorgestellten neuen Generation der eigenen Laptops hat Apple auch eine zentrale Änderung in der Anbindung von externen Displays vorgenommen: Künftig werden diese über die neue DisplayPort-Technologie angesteuert, ein Schritt der allerdings nicht nur Vorteile bringt, wie nun zahlreiche Apple-BenutzerInnen verärgert feststellen müssen.

HDCP

Denn damit einher geht auch die Einführung der High-bandwidth Digital Content Protection (HDCP), die eine erhebliche Verschärfung der Bemühungen des Unternehmens in Sachen Digital Rights Management darstellt. Konkret soll HDCP dafür sorgen, dass der gesamte Content zwischen Computer und Display verschlüsselt transportiert, ein Abgreifen auf dem Weg - etwa um Kopien zu erstellen - soll so verhindert werden.

Ausschluss

Ein Ansatz der freilich einen zentralen Pferdefuß hat: Alle Geräte, die HDCP nicht unterstützen, können die entsprechenden Inhalte plötzlich nicht mehr darstellen. Schlagend wird diese Problematik nun dadurch, dass Apple damit begonnen hat, einen Teil der Filme im iTunes Store zusätzlich mit HDCP zu schützen, wie Arstechnica berichtet.

Begrenzung

So lassen sich dann etwa neue Titel wie "Iron Man" oder "Star Wars Clone Wars" nur mehr am Laptop selbst betrachten. Wer die Filme auf einen (nicht-HDCP-tauglichen) Beamer ausgeben will, bekommt statt dessen eine Fehlermeldung. (apo)

 

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Apple

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    Fehlermeldung statt Filmwiedergabe: Unerfreuliche Erfahrungen mit den neue Apple-Laptops

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