Leverkusen wirft drei Punkte weg

8. November 2008, 23:33
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Der Siegeszug der Werkself ist gestoppt, Karlsruhe schaffte Aufholjagd von 0:3 zu 3:3 - Fuchs bei Bochum-Remis gegen Werder verletzt

Karlsruhe/Bochum - Der Karlsruher SC hat den Siegeszug von Bayer Leverkusen in der Bundesliga gestoppt. Trotz einer 3:0-Führung kam die Werkself am Samstag nicht über ein 3:3 hinaus und verpasste damit den zumindest kurzfristigen Sprung an die Tabellenspitze. Vorläufig auf Rang drei schob sich der HSV durch ein 2:1 gegen Borussia Dortmund. Pech hatte Christian Fuchs, der beim 0:0 von VfL Bochum gegen Werder Bremen kurz vor der Pause verletzt ausgetauscht werden müsste. Er erlitt offenbar eine schwere Prellung am Rist.

Der Niederösterreicher, der die erste große Chance der Hausherren durch Mieciel vorbereitet hatte, musste in der 43. Minute vom Feld, nachdem ihn Pizarro unsanft von den Beinen geholt hatte. Der Bremer sah für diese Aktion die Gelbe Karte.  Bei Werder saß Sebastian Prödl nur auf der Bank, Martin Harnik stand verletzungsbedingt nicht im Kader.

Die feldüberlegenen Hanseaten erspielten sich zwar ein klares Chancenplus und trafen durch Naldo die Latte (61.), nach der Nullnummer bleibt der nun zehntplatzierte Champions League-Teilnehmer aber in der Formkrise. Fünf Minuten vor dem Abpfiff sah Offensivspieler Mesut Özil nach einer Tätlichkeit außerdem die Rote Karte. Die personell geschwächten Bochumer konnten sich aber über einen verdienten Punkt freuen, rutschten aber auf den 16. Tabellenrang ab.

Leverkusen ließ nach zuletzt vier Siegen ohne Gegentor erstmals wieder Punkte liegen. Schlussmann Adler musste die ersten Gegentore seit dem 4. Oktober hinnehmen. Helmes (1.), Kießling (17.) und Kadlec (24.) schossen das Team von Bruno Labbadia in Karlsruhe zwar zu einer 3:0-Führung, doch dann schlug der KSC zurück. Da Silva (37.), Sebastian (60.) und Iaschwili (76.) sicherten dem KSC völlig überraschend noch den ersten Zähler nach zuletzt fünf Niederlagen.

Im Duell der Verfolger bescherte sein kroatisches Sturmduo dem HSV  einen verdienten Erfolg gegen Dortmund. Ex-Borusse Petric (9.) sowie Olic (34.) stellten schon vor der Pause die Weichen auf Sieg, mehr als der Anschlusstreffer durch Hajnal (48.) gelang den Westfalen nicht. Nach Spielende sah Robert Kovac noch die Rote Karte. (APA/red)

 

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    Bis hierher und nicht weiter: Der Karlsruher Michael Mutzel zeigt Michal Kadlec (Leverkusen) Grenzen auf.

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