US-Armee: 25 Extremisten bei Gefechten getötet

1. November 2008, 15:22
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Einsatz galt angeblich örtlichem Taliban-Anführer

Kabul - Bei mehreren Kämpfen im Osten Afghanistans sind nach US-Militärangaben 25 Extremisten getötet worden. Ein Einsatz galt dem örtlichen Taliban-Anführer Jalaluddin Hakkani in der Region um die Stadt Khost, teilte die US-Armee am Samstag mit. Dabei seien 18 Aufständischen getötet worden. In der östlichen Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan gingen die US-Truppen gegen einen weiteren ranghohen Taliban-Kommandanten vor. Bei diesem Einsatz töteten die Soldaten sieben Extremisten, darunter auch eine Frau.

Die Militärangaben konnten zunächst nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden. Die US-Armee machte zudem keine Angaben darüber, ob auch US-Soldaten bei den Einsätzen getötet worden seien. In einer Mitteilung vom Freitag hieß es allerdings, ein Soldat sei bei einem Einsatz in der Region gefallen.

Rund sieben Jahre nach Beginn des Afghanistankrieges ist das Land noch weit entfernt von Frieden und Wohlstand. Die führenden Köpfe des gestürzten Taliban-Regimes sowie der Extremistengruppe Al-Kaida um Osama bin Laden sind weiterhin auf der Flucht. In den vergangenen Monaten nahmen Anschläge auf ausländische Soldaten zu. Bei einem Selbstmordattentat auf einen Konvoi der deutschen Bundeswehr waren vor knapp zwei Wochen zwei Deutsche getötet worden. Bei dem Anschlag südwestlich von Kunduz starben zudem fünf afghanische Kinder. (APA/Reuters)

 

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