SADC-Beobachter: Wahlen frei und fair

1. November 2008, 15:33
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Stimmauszählung nach Präsidentenwahl verzögert sich - Kritik der Opposition

Lusaka - Die Präsidentschaftswahlen in Sambia sind nach Ansicht der Wahlbeobachter der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) frei und fair verlaufen. Während das ganze Land am Samstag weiter mit Spannung auf das Ergebnis des Urnengangs wartete, erklärte in Lusaka der Chef des Beobachterteams, John Kunene: "Es ist der allgemeine Eindruck der SADC, dass die Wahlen in einer offenen, transparenten und professionellen Weise abgehalten wurden".

Es seien keine Verstöße gegen das Wahlrecht registriert worden. Im Gegensatz zu den SADC-Beobachtern hatten mehrere Oppositionskandidaten nach dem Urnengang von Wahlbetrug gesprochen.

Sambia hatte am Donnerstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen einen neuen Präsidenten gewählt. Die Verkündung des Endergebnisses ließ am Samstag weiter auf sich warten, ersten Teilergebnissen zufolge lag Oppositionsführer Michael Sata knapp vor dem derzeitigen Übergangspräsidenten Rupiah Banda. Der als westlich orientiert geltende Ökonom Banda hatte übergangsweise die Macht in dem südafrikanischen Land übernommen, nachdem Präsident Levy Mwanawasa Mitte August an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben war. Laut Gesetz mussten binnen drei Monaten Neuwahlen abgehalten werden. (APA)

 

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