US-Angriff auf Boden-Boden-Raketenstellungen

25. Februar 2003, 16:41
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Raketen sollen Kampfflugzeuge gefährdet haben

Washington - Britische und US-Kampfflugzeuge haben am Dienstag auf drei irakische Raketenstellungen im Norden des Landes gefeuert. Die alliierten Kampfflieger seien durch den Aufbau der Boden-Boden-Systeme gefährdet worden, begründete das US-Militär das Bombardement. Die Maschinen hätten in der nördlichen Flugverbotszone die "Einhaltung der Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats durch den Irak" kontrolliert. Die Flugzeuge seien nicht zu Schaden gekommen, hieß es weiter. Unklar blieb zunächst, ob die Raketenstellungen zerstört wurden.

Die nach dem Golfkrieg 1991 von den USA und Großbritannien verhängten Flugverbotszonen sind nicht Gegenstand einer UNO-Resolution. In den Flugverbotszonen in weiten Teilen von Nord- und Südirak kommt es fast täglich zu Zusammenstößen mit der irakischen Armee. Die Führung in Bagdad erkennt das Flugverbot nicht an. Die USA wollen dort nach eigener Darstellung die kurdische und schiitische Bevölkerung schützen. (APA)

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