Microsoft weitet Rechte-Management auf Office-Dokumente aus

24. Februar 2003, 10:46
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Unternehmen können Zugang zu Unterlagen begrenzen

Microsoft will sein Rights Management Service (RMS) auch für private oder geschäftliche Dokumente nutzen. Der Softwarekonzern wird RMS erstmals in seinen Windows Server 2003 integrieren. Die Technologie soll vor allem Unternehmen die Möglichkeit geben, die Verbreitung von vertraulichen Dokumenten intern zu kontrollieren. Eine Testversion für die Technologie soll im zweiten Quartal 2003 verfügbar werden.

Integration

Die RMS-Technologie kann nach Vorstellung von Microsoft in verschiedene Anwendungen wie Portale, Text-Verarbeitungs-Programme oder E-Mail-Clients integriert werden. Der Benutzer erhält dann die Möglichkeit, abgestufte Zugangsrechte zu seinem Dokument zu vergeben. Das Rechte-Management wird vom Server zentral übernommen. So kann mit der Applikation das Weiterleiten, Kopieren oder Drucken eines Dokuments unterbunden werden. Daneben sind zeitliche Begrenzungen denkbar.

Basis

RMS basiert auf XrML (Extensible Right Markup Language) und baut auf dem .Net-Framework von Microsoft auf. Microsoft will zwei Developer-Kits veröffentlichen, damit bis zum Erscheinen des Windows Server 2003, der für April geplant ist, auch schon verschiedene RMS-Anwendungen für Windows-Clients bereitstehen. (pte)

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