Bankengipfel in Paris: Kredite müssen weiter fließen

30. September 2008, 13:33
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Im Kampf gegen die Bankenkrise will Frankreich neue Vorkehrungen beschließen, um die Versorgung der Wirtschaft und Haushalte mit Krediten zu sichern

Paris - Im Kampf gegen die Bankenkrise will Frankreich bis Ende der Woche neue Vorkehrungen beschließen, um die Versorgung der Wirtschaft und Haushalte mit Krediten zu sichern. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sagte bei einem Krisentreffen mit Vertretern der Banken- und Versicherungsbranche am Dienstag in Paris, die Finanzierung der Wirtschaft sei "vorrangige Mission" der Finanzinstitute, wie der Elysee-Palast in einer Erklärung mitteilte. Konkrete Maßnahmen wurden darin vorerst nicht genannt.

Sarkozy hatte Ende vergangener Woche gesagt, der Staat werde "die Sicherheit und Kontinuität" des französischen Finanzsystems bei Problemen garantieren. Er hatte dabei auch "Finanzierungsmittel" für Investitionen von Unternehmen versprochen, sollten diese unter einer Beschränkung von Krediten wegen der Krise leiden.

Solides System

Frankreichs Bankensystem als Ganzes sei "solide" und habe die Unterstützung der öffentlichen Hand, sagte der Chef des Finanzinstituts Credit Agricole nach dem Treffen mit Sarkozy. Der Chef des Versicherers Axa, Henri de Castries, sagte, das französische Finanzsystem sei "stabil" und habe "eine sehr komfortable Zahlungsfähigkeit". Angesichts der Finanzkrise dürfe niemand "in Panik verfallen".

Der Staat und die Finanzbranche hätten die "angemessenen Maßnahmen" ergriffen, wie der Fall der Rettung der französisch-belgischen Dexia-Bank sehr klar zeige. Insgesamt nahmen an dem Treffen neun Vertreter der großen französischen Finanzgruppen teil. (APA/AFP)

 

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    Präsident Nicolas Sarkozy

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