Aus dem Rennen bei serbischer Kupfermine

5. September 2008, 15:44
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Dafür bietet nun der Schweizer Rohstoffhändler Glencore, der mit dem Aluminium-Imperium des russischen Oligarchen Oleg Deripaska verwoben ist, mit

Wien - Der börsenotierte Mischkonzern des österreichischen Investors Mirko Kovats ist im Rennen um die serbische Kupfermine RTB Bor offenbar endgültig draußen. Dafür biete nun der Schweizer Rohstoffhändler Glencore, der kapitalrechtlich mit dem Aluminium-Imperium des russischen Oligarchen Oleg Deripaska verwoben ist, bei dem Verkauf mit, berichtete die serbische Nachrichtenagentur Beta unter Berufung auf Angaben des serbischen Wirtschaftsministeriums.

Das Ministerium räumte gegenüber Beta ein, die Glencore-Vertreter weilten am vergangenen Montag in Belgrad zu Gesprächen über die RTB Bor. In der Glencore-Zentrale im schweizerischen Baar verweigerte man jedoch jeglichen Kommentar dazu, berichtet das "WirtschaftsBlatt" (Freitag-Ausgabe).

Der RTB-Bor-Verkauf befindet sich in der Zielgeraden. Bis zum 30. September sind Interessenbekundungen einzureichen. Die früheren Verkaufsversuche scheiterten, weil der Höchstbieter den Kaufpreis nicht entrichtet hat - im Frühjahr war es die A-Tec des österreichischen Industriellen Mirko Kovats gewesen, beim ersten Anlauf war die rumänische Cuprom säumig. Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic sagte diese Woche, diese beiden seien firmen daher zur Teilnahme an der Ausschreibung "nicht mehr zugelassen". (APA)

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