345.000 Euro für Gitarre mit Brandschaden

5. September 2008, 12:38
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Immerhin war die Fender Stratocaster einst von Jimi Hendrix selbst angezündet worden - Bandbegleiter retteten das gute Stück

London - Die erste Gitarre, die Rocklegende Jimi Hendrix
auf der Bühne in Brand steckte, ist am Donnerstagabend für 280.000
Pfund (rund 345.000 Euro) versteigert worden. Der erste
Management-Vertrag der Beatles erzielte bei der Auktion von
Rock-Memorabilia in einer Ost-Londoner Galerie 240.000 Pfund und lag
damit 100.000 Pfund unter dem Schätzpreis. Der Vertrag aus dem Jahr
1962 - als der wichtigste in der Musikgeschichte bezeichnet - trägt
die Unterschrift der vier Beatles sowie ihres Managers Brian Epstein.

Hendrix hatte die Fender Stratocaster im März 1967 nach einem
Konzert in London in Flammen gesetzt. Bandbegleiter löschten das
Feuer, während der amerikanische Gitarren-Gott wegen leichter
Verbrennungen behandelt wurde. Hendrix' Pressesprecher Tony Garland
hob das Instrument in der Garage seiner Eltern in Ostengland auf. Die
nun nur gering über dem Schätzpreis versteigerte E-Gitarre war bis
zum vergangenen Jahr unentdeckt geblieben.

Bei der Auktion wechselte zudem ein Notizbuch von Doors-Sänger Jim Morrison aus dem Jahr 1971 für 58 000 Pfund den Besitzer. Darinstanden neben Liedtexten auch Morrisons letzte Gedanken, bevor er in Paris starb. (APA/dpa)

 

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