Österreichs Produktionsunternehmen setzten mehr um

1. September 2008, 11:08
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Im Mai 2008 erwirtschafteten östrerreichische Unternehmen des produzierenden Bereichs 17,8 Milliarden Euro, ein Plus von 10,4 Prozent

Wien - Die österreichischen Unternehmen des gesamten produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bauwesen) haben im Mai 2008 einen Umsatz in der Höhe von 17,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Zahl der Beschäftigten ist auf 786.247 (+0,8 Prozent) leicht gestiegen. Der Sachgüterbereich erzielte auf Betriebsebene mit 595.096 unselbstständig Beschäftigten (+2,9 Prozent) einen abgesetzten Produktionswert von 15,1 Mrd. Euro (+10,8 Prozent). Im Bauwesen lag die abgesetzte Produktion bei 2,5 Mrd. Euro (+11,5 Prozent), so die Statistik Austria am Montag in einer Aussendung.

Die heimischen Hoch- und Tiefbauunternehmen erzielten im Berichtszeitraum Jänner bis Mai 2008 einen Bauproduktionswert von 5,4 Mrd. Euro (+16,0% im Vorjahresvergleich). Die Produktion nach Bausparten entwickelte sich sowohl im Hochbau (+4,6 Prozent) als auch im Tiefbau (+35,4 Prozent) positiv. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

Der Anstieg im Hochbau (+4,6 Prozent) resultiert aus der positiven Entwicklung der Sparten Industrie- und Ingenieurbau (+17,5 Prozent), Wohnungs- und Siedlungsbau (+10,4 Prozent) sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+7,3 Prozent). Im Tiefbau zeichneten sich die Bausparten Wasserbau (+730,2 Prozent), Brücken- und Hochstraßenbau (+139,1 Prozent), Bau von Straßen (+44,6 Prozent), Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (+21,9 Prozent), Tunnelbau (+21,1 Prozent) sowie sonstiger Tiefbau (+9,5 Prozent) für die insgesamt positive Entwicklung (+35,4 Prozent) der Gesamtsparte verantwortlich. Dämpfend wirkte hier nur die Sparte Bau von Bahnverkehrsstrecken (-3,9 Prozent).

Ende Mai 2008 wiesen die Bauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) nach Berechnung der Statistik Austria einen Auftragspolster von insgesamt 7,5 Mrd. Euro. Das entsprach einem Plus von 3,5 Prozent. (APA)

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