Stationierung der Friedenstruppe kommt nur langsam voran

11. September 2008, 08:09
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Bericht an Weltsicherheitsrat - Ende Juli erst 8.100 statt 26.000 Mann stationiert

New York - Die Stationierung der internationalen Friedenstruppe in der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur kommt weiterhin nur zögerlich voran. Ende Juli gab es statt der geplanten 26.000 Mann lediglich 8.100 Soldaten und weniger als 1.900 Polizisten, wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Freitag dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen berichtete.

Als Gründe für die Verzögerungen nannte Annan wachsende Unsicherheit und logistische Schwierigkeiten. Das Mandat für die gemeinsame Friedenstruppe (UNAMID) der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union begann Anfang des Jahres. Bei einem Angriff auf eine UNAMID-Patrouille kamen am 8. Juli sieben Soldaten ums Leben.

Dabei sei der dringende Bedarf an Hubschraubern und Aufklärungsflugzeugen deutlich geworden, sagte Ban. Selbst bei einer vollständigen Stationierung der Friedenstruppe könne der Konflikt nur auf dem Verhandlungsweg dauerhaft gelöst werden. (APA/AP)

 

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