Stromversorgung in Georgien weitgehend zusammengebrochen

22. Februar 2003, 15:01
posten

Niedriger Wasserstand führte zu "Kettenreaktion"

Tiflis/Moskau - In der Kaukasus-Republik Georgien ist am Samstag die Stromversorgung weitgehend zusammengebrochen. In einer Art Kettenreaktion hätten sich zunächst das größte Wasserkraftwerk des Landes am Fluss Inguri und dann der letzte Stromerzeuger in der Hauptstadt Tiflis abgeschaltet, teilte das Energieministerium mit.

Der niedrige Wasserstand am Inguri habe das Problem ausgelöst, meldete die Agentur Interfax. Stromausfälle sind in der verarmten Ex-Sowjetrepublik mit fünf Millionen Einwohnern keine Seltenheit. Zuletzt war bei einem Fußballspiel zwischen Georgien und Russland in Tiflis im vergangenen Oktober das Flutlicht im Stadion ausgefallen. (APA/dpa)

Share if you care.