MIP-Chef Haider: "Habe ein reines Gewissen"

26. August 2008, 12:13
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MIP-Chef Haider hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe bei der MIP-HV Ende Juli in Wien eine Abstimmung im Sinne des Managements manipuliert

Wien - MIP-Chef Hans Haider hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe bei der Hauptversammlung der Meinl International Power (MIP) Ende Juli in Wien eine Abstimmung im Sinne des Managements manipuliert. "Ich habe ein völlig reines Gewissen", sagte Haider den Tageszeitungen "Kurier" und "Österreich".

Anwälte der sogenannten "MIP-Rebellen" hatten den Vorwurf erhoben, Haider habe bei einer bereits im Sinne der "Rebellen" entschiedenen Abstimmung nachträglich Stimmen im Sinne des MIP-Managements werten lassen. Darüber hinaus habe Haider eine Sammel-Stimmkarte missbräuchlich verwendet und Stimmen von Teilnehmern, die die HV früher verließen, gegen den Willen dieser Teilnehmer für das Board zählen lassen.

Die nachträgliche Zählung von Stimmen rechtfertigte Haider damit, dass die "Rebellen" Aktionäre absichtlich abgelenkt hätten, deshalb hätten diese Aktionäre irrtümlich nicht mitgestimmt und man habe ihre Stimmen nachträglich gezählt. Was die Verwendung der Sammelkarte angeht, verwies der MIP-Chef auf eine deutsche Firma, die mit der Abwicklung betraut gewesen sei. (APA)

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