Fluglinien-Chef: Viele Fragen noch offen

20. August 2008, 21:49
4 Postings

Schwerstes Flugzeugunglück in Spanien seit 23 Jahren

Kopenhagen - Zu dem Unglück der Spanair-Maschine auf dem Flughafen von Madrid hat die schwedische Muttergesellschaft SAS zunächst wenig Erhellendes beitragen können. Viele Fragen seien noch offen, doch "leider gibt es auf sie zurzeit noch keine Antwort", sagte SAS-Chef Mats Jansson am Mittwochabend bei einer Zwischenlandung auf dem Flughafen von Kopenhagen. Jansson, der nach seiner Rückkehr aus Peking direkt nach Madrid weiterfliegen wollte, ließ keine Fragen von Journalisten zu. Auch zur Zahl der Opfer wollte er sich nicht äußern. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.

Nach bisher offiziell bestätigten Angaben kamen 153 Insassen ums Leben, als die Spanair-Maschine am Nachmittag auf dem Weg von Madrid nach Las Palmas über das Rollfeld hinausschoss und in Flammen aufging. An Bord waren insgesamt 175 Insassen. Laut Medienberichten fing eines der Triebwerke beim Start Feuer, daraufhin habe der Pilot notlanden müssen. Es ist das schwerste Flugzeugunglück in Spanien seit 23 Jahren. (APA/AFP)

 

Share if you care.