Staus zu Semesterferien- Ende

22. Februar 2003, 13:43
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Verkehrsstockungen in Vorarlberg - Salzburger Transitrouten blockiert

Salzburg - "Nichts geht mehr", hieß es zum Teil auf den Salzburger Transitrouten am Samstagvormittag. Auf Grund des starken Urlauber-Reiseverkehrs zu und von den Skigebieten - in Oberösterreich und Steiermark gehen die Semesterferien zu Ende - kam es auf der Tauernautobahn zu mehreren kleineren Unfällen mit Sachschäden.

Die Folge waren kilometerlange Staus. Der Verkehr auf der Pinzgauer-Bundesstraße B311 zwischen Zell am See und Bischofshofen kam immer wieder zum Erliegen, zwischen Saalfelden und Lofer bildete sich ein acht Kilometer langer Stau, meldete die Verkehrsleitzentrale der Landesgendarmerie Salzburg.

Wagrainer-Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt

Wegen eines Verkehrsunfalles musste am Vormittag die Wagrainer-Bundesstraße B163 in beiden Fahrtrichtungen eine Stunde lang gesperrt werden. Auf der Tauernautobahn staute sich die Wagenkolonne in Fahrtrichtung Norden bei Werfen fünf Kilometer lang.

Von 9.00 bis 10.00 Uhr wälzten sich 3.200 Fahrzeuge in Richtung Villach, 2.600 in Richtung Norden. Auch auf der A8, der Autobahn München-Salzburg, kam es ebenfalls zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen.

Kilometerlange Staus in Vorarlberg

Kaiserwetter auf den Bergen und triste Nebelstimmung im Tal veranlasste am Samstag Tausende Autofahrer aus Vorarlberg und Süddeutschland zum Wintersport und Sonne tanken in die Berge zu fahren.

Auf der Rheintalautobahn A14 stauten sich die Fahrzeugkolonnen bereits seit 8.00 Uhr an der deutschen Grenze vor dem Pfändertunnel Richtung Arlberg. Am Mittag war die Kolonne bis zu sieben Kilometer lang. Ebenso lange Staus gab es vor dem Ambergtunnel bei Feldkirch. Den Dalaaser und den Langener Tunnel auf der Arlbergschnellstraße S16 konnten die Fahrzeuge nur mehr blockweise passieren.

Auch Ausweichrouten überlastet

Auch die Ausweichrouten auf den Landesstraßen bzw. Bundesstraßen wie die B190 waren zu Mittag völlig überlastet. In den Stadtgebieten von Bregenz und Feldkirch brach der Verkehr zeitweise völlig zusammen.

Für den späten Nachmittag und die Abendstunden rechnete die Gendarmerie mit starkem Rückreiseverkehr aus den Skigebieten und Staus an den neuralgischen Punkten auf der S16 und der A14 vor dem Ambergtunnel und dem Pfändertunnel Richtung Deutschland. (APA)

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