LIF will "Verantwortung übernehmen"

6. August 2008, 15:20
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Marion Kitzberger als Spitzenkandidatin in Oberösterreich

In einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz präsentierte das LIF Marion Kitzberger als Spitzenkandidatin in Oberösterreich. Die 49-jährige Mutter zweier Kinder übernimmt auch die Funktion der Sozial- und Familiensprecherin der Partei.

Sie stehe für eine Grundsicherung sowie den freien Zugang zur Bildung, so Kitzberger. Ein besonderes Anliegen sei ihr die Beseitigung vom Barrieren beim Wiedereinstieg am Arbeitsmarkt. Das betreffe nicht nur die klassische Babypause, sondern auch eine Auszeit wegen der Pflege eines Angehörigen oder die steigende Zahl der befristeten Pensionierungen. Als Anreiz für Arbeitgeber schlägt Kitzberger die Aussetzung der Kommunalsteuer für 18 Monate vor.

Thema war bei der Pressekonferenz auch die Zeit nach der Wahl. Eine Wunschregierung habe er nicht, so Parteichef Alexander Zach. Das LIF sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Nach dem "schwarz-blau-orangen Verlust der politischen Kultur" und dem "Stillstand in der Großen Koalition" wolle man eine Alternative bieten. Der SPÖ gegenüber habe er "keine Verpflichtung". Das Bündnis habe einzig die Verhinderung einer Regierungsbeteiligung von FPÖ oder BZÖ zum Ziel gehabt, erklärte Zach, der auf einem Ticket der Sozialdemokraten im Parlament sitzt.  (APA/red, derStandard.at, 6.8.2008)

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