Asus soll 23 EeePC-Modelle planen

29. Juli 2008, 12:16
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Interne Roadmap an die Öffentlichkeit gelangt - "Ultimate"-Serie geplant, soll Mitbewerber wie Dells E Slim attackieren

Der taiwaneische Hersteller Asus soll insgesamt 23 verschiedene Modelle seines EeePC in den Handel bringen wollen. Es handelt sich dabei nicht um unterschiedlich konfigurierte Modelle, sondern eigene Serien.

"Ultimate Serie"

Laut der internen Roadmap werden neue Modelle, wie die S101 and S91-Reihe, besonders leicht und klein sein. Die "Ultiamte"_Serie wiederum, soll sich mit dem Wettbewerb auf dem Subnotebook-Markt messen können und so zum Beispiel Dell mit seinem Dell E Slim-Modell angreifen.

 

Mehr Speicherplatz

 

Der Speicherspezialist Buffalo Technologies hat SSD-Module (Solid State Disk) angeküdigt, um dem Asus-Netbook EeePC 901 zu mehr Speicherplatz zu verhelfen. Die kapazitätsstärksten Erweiterungsmodule bieten für 64 Gigabyte (GB) an Daten Platz, womit das Modell über dreimal soviel Speicherplatz zur Verfügung stellt wie die normale Linux-Konfiguration des EeePC 901 und sogar mehr als das fünffache der Windows-Variante des Geräts. Die kapazitätsstarken EeePC-SSDs wurden von Buffalo allerdings zunächst nur für den japanischen Markt angekündigt.

20 GB SSD

Zwölf respektive 20 GB SSD-Kapazität, das ist der Standard für die XP- respektive Linux-Varianten des EeePC 901. Für Anwendungen mit hohem Bedarf an Speicherplatz ist das relativ wenig. Einige Netbook-Konkurrenten werden daher optional mit klassichen Festplatten für höhere Kapazität angeboten, wie beispielsweise Acer beim Aspire one. Mit Modulen, die 32 GB respektive im Spitzemodell " SHD-EP9M64G" sogar 64 GB Kapazität bieten, verspricht Buffalo für das Asus-Netbook nun SSD-Abhilfe für das Speicherdilemma. So muss nicht auf die gerade für mobile Geräte interessanten Vorteile von SSDs verzichten werden - beispielsweise die höhere mechanische Beständigkeit aufgrund des Fehlens beweglicher Teile.

Teuer

Die Ankündigung der kapazitätsstarken SSDs für das Asus-Netbook bezieht sich nach Angaben von Buffalo ausschließlich auf den japanischen Inlandsmarkt. Ob sich EeePC-Fans in anderen Regionen auf mehr Speicherplatz freuen dürfen, lässt das Unternehmen offen. Für Nutzer, die möglichst sofort eine größere SSD für den EeePC 901 wollen, bleibt somit zunächst nur der Weg über japanische Versandhändler wie Conics.Net. Das Unternehmen veranschlagt für die Buffalo-Module rund 150 bzw. 300 Dollar (32/64 GB), ausgeliefert werden soll ab Mitte September.(red/pte)

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