Kresta kaufte deutsche KWE

29. Juli 2008, 10:25
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Der Kärntner Anlagenbauer will mit dem Erwerb der KWE Beteiligungsholding seine Position in der chemischen Industrie stärken

Klagenfurt/München - Der in St. Andrä im Kärntner Lavanttal beheimatete Anlagenbauer Kresta - ein Unternehmen mit dem Fokus auf Apparate-, Behälter- und Rohrleitungsbau für die Papier- und Zellstoffindustrie sowie für den Bereich erneuerbare Energien - hat 100 Prozent der Geschäftsanteile an der KWE Beteiligungsholding GmbH von der Münchner Industrieholding Aurelius AG erworben. Mit der Akquisition könne die Kresta-Gruppe ihre Position in der chemischen Industrie nachhaltig stärken und den Gruppenumsatz für 2008 auf über 150 Mio. Euro ausweiten, hieß es Dienstag seitens des Unternehmens.

"Die Kombination von Kresta und KWE ist ein weiterer Schritt in unserer Unternehmensentwicklung, der Kresta nachhaltig bei der chemischen Industrie positionieren soll", erläuterte der geschäftsführende Gesellschafter der Kresta Gruppe, Franz Kreuzer, in einer Aussendung. "Als Qualitätslieferant von Anlagen für die Papier- und Zellstoffindustrie sowie im Bereich erneuerbare Energien sind wir nun in der Lage, unsere Aktivitäten auf ein neues Kundensegment auszuweiten".

Der KWE Gruppe gehören die Unternehmen KWE Stahl- und Industriebau GmbH & Co. KG und KWE Ludwigshafen GmbH, die im Bereich der Servicierung von Stahlbauten in der chemischen Industrie aktiv sind, an. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

KWE erwirtschaftet laut Kreuzer mit mehr als 100 Mitarbeitern knapp 30 Mio. Euro Jahresumsatz. Die Gruppe betreibt seit Jahrzehnten eigene Standorte in elf deutschen Chemieparks. Künftig sollen über die Vertriebswege von KWE in der chemischen Industrie auch die bestehenden Produkte der Kresta Gruppe vertrieben und so das übernommene Geschäft nachhaltig ausgeweitet werden. Kresta wurde 1986 gegründet und verfügt heute über rund 400 Mitarbeiter. Die Exportquote liegt bei 85 Prozent, geliefert wird in alle Kontinente. (APA)

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