USA: Viertel aller jungen Frauen mit sexuell übertragbaren Viren infiziert

12. März 2008, 18:18
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HPV der häufigste Erreger - "Alarmierende Ergebnisse" vor allem bei schwarzen Mädchen

New York - Ein Viertel aller jungen US-Amerikanerinnen haben sich einer Studie zufolge mit sexuell übertragbaren Erregern infiziert. Damit sind schätzungsweise 3,2 Millionen Mädchen zwischen 14 und 19 Jahren betroffen. Mit 18 Prozent am häufigsten sind Infektionen mit dem sogenannten Humanpathogenen Papilloma-Virus (HPV). Das geht aus einer im Internet veröffentlichten Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC hervor, die am Donnerstag bei einer Vorsorgekonferenz in Chicago vorgestellt werden soll.

Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat für die Studie 838 junge Frauen auf die vier bekanntesten Geschlechtskrankheiten hin getestet. Nach den Papilloma-Viren treten am häufigsten Chlamydien-Infektionen auf - fast vier Prozent der Mädchen waren betroffen. 2,5 Prozent litten an Genital-Herpes und 1,9 Prozent an Trichomonaden im Vaginalbereich. Bei 15 Prozent aller Untersuchten wurde mehr als eine Erregerart festgestellt.

"Alarmierend"

Mit 48 Prozent waren schwarze Mädchen deutlich häufiger betroffen als weiße oder mexikanische (20 Prozent). "Unsere Ergebnisse sind alarmierend", sagte die Autorin der Studie, Sara Forhan, einem Zeitungsbericht zufolge. "Viel zu viele junge Frauen sind den ernsten Risiken einer unbehandelten Geschlechtskrankheit ausgesetzt." (APA/dpa)

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