Gerüchte um internationalen Investor

3. Februar 2003, 14:23
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Auch Börsengang mit einem Firmen-Paket denkbar

Wien - Kaum sind nach dem veritablen Aktionärsstreit im österreichischen Wäscheimperium Palmers erste Grundsatz-Weichen für eine künftige Führungsstruktur gestellt, brodelt die Gerüchteküche neuerlich über. Wenn der neue Aufsichtsrat in der Konzernleitholding "P" Beteiligungs AG die "Unternehmensstruktur neu gliedert", könnte es nicht nur um die schon vor Ausbruch der Familienfehde angedachte Teilung in Textil/Dessous und Immobilien gehen. Sondern in späterer Folge um noch gravierendere Änderungen, auch im Gesellschafterkreis, wie bereits spekuliert wird.

"Strategische Überlegungen"

Branchenkenner gehen zur Zeit davon aus, dass im Palmers-Aktionärskreis in der Bandbreite strategischer "Überlegungen" auch eine Hereinnahme eines internationalen Investors enthalten sein dürfte.

Ein Börsegang mit einem Firmen-Paket wäre, so die Spekulationen, technisch auch denkbar, dem wird aber vergleichsweise eher wenig Chance eingeräumt. An der Börse notiert heute schon das Beteiligungsunternehmen Wolford, und auch für Wolford war in den vergangenen Jahren wiederholt spekuliert worden, dass bei dem Vorarlberger Strumpf- und Bodyhersteller ein ausländischer Konzern einsteigen könnte, wobei dafür namhafte internationale Luxusgüterriesen kolportiert worden waren. Von der amtierenden Palmers-Vorstandsspitze war dies damals wiederholt und entschieden dementiert worden. (APA)

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