Die schwersten Unfälle in der Geschichte der Raumfahrt

1. Februar 2003, 16:28
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Drei Tote bei Apollo 1-Mission im Jahr 1967 - Challenger-Unglück bislang größte Katastrophe

Cape Canaveral - Der mutmaßliche Absturz der US-Raumfähre "Columbia" war der jüngste Unfall in einer Serie von Zwischenfällen, die die Fortschritte der Raumfahrt begleiten. Hier eine Chronik der vergangenen 30 Jahre.

27. Jänner 1967: An Bord von Apollo 1 bricht ein Feuer aus, alle drei US-Astronauten kommen ums Leben.

24. April 1967: Bei der Landung einer russischen Sojus-Kapsel öffnen sich die Fallschirme nicht richtig. Ein Kosmonaut kommt ums Leben.

13. April 1970: Ein Sauerstofftank des Raumschiffs Apollo 13 explodiert auf dem Weg zum Mond. Die Mission wird abgebrochen, die drei Astronauten kehren unversehrt zur Erde zurück.

30. Juni 1971: An Bord einer Sojus-Kapsel öffnet sich ein Druckventil. Alle drei Kosmonauten kommen ums Leben.

26. September 1983: Kurz vor dem Start einer russischen Sojus-Rakete bricht ein Feuer aus. Die Kosmonauten werden mit einer Kapsel von der Rakete abgesprengt und können sich retten.

28. Jänner 1986: Die Raumfähre "Challenger" explodiert 73 Sekunden nach dem Start. Alle sieben Astronauten werden getötet.

23. Februar 1997: An Bord der russischen Raumstation Mir bricht ein Feuer aus. Nach 14 Minuten ist der Brand gelöscht, die Besatzung bleibt unverletzt.

25. Juni 1997: Eine unbemannte Versorgungskapsel kollidiert mit der Raumstation Mir. Es kommt zu einem Druckverlust und teilweisen Stromausfall. Die Besatzung erleidet keinen Schaden.

1. Februar 2003: Die NASA verliert den Kontakt zur Raumfähre "Columbia", als diese in einer Höhe von über 60.000 Metern fliegt. An Bord befanden sich sieben Astronauten, darunter ein Israeli. (APA/AP)

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