ÖVP in sechs Bundesländern die Nummer eins

26. August 2003, 18:51
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In Tirol erzielt die Volkspartei 51,9 Prozent

Wien - Der bundesweite Trend der Nationalratswahl am Sonntag hat sich weitgehend auch in den Bundesländern bestätigt: Die ÖVP schnitt quer durchs Land erfolgreich ab, während die FPÖ überall herbe Verluste hinnehmen musste. In insgesamt sechs Bundesländern ist die ÖVP die Nummer eins, in Wien, Burgenland und Kärnten konnte die SPÖ den ersten Rang erringen.

Bei Ansicht der Bundesländer-Ergebnisse wird klar, dass die Wähler der Bundeshauptstadt SPÖ und Grünen ein respektables Ergebnis gerettet haben. Denn wiewohl SPÖ und Grüne ebenso wie der Sieger ÖVP Gewinne herausholten, fielen diese nur in Wien deutlich aus.

Das stärkste Ergebnis erreichte die Volkspartei in Tirol, wo sie 51,9 Prozent (+19 Prozentpunkte) der Stimmen auf sich vereinen konnte. Die SPÖ schnitt am Besten im Burgenland ab (46,1), die Grünen in Wien (14,8). Hochburg der Freiheitlichen bleibt trotz starker Verluste Kärnten. Im Land von Altparteichef Jörg Haider landete man bei 24,1 Prozent. Wermutstropfen dabei: Der Rückfall von Platz eins auf drei.

Die schwächsten Bundesländer sind bei der ÖVP Wien mit 30,07, bei der SPÖ Vorarlberg mit 20,83 Prozent, bei den Freiheitlichen Niederösterreich mit 6,96 Prozent und bei den Grünen das Burgenland mit 4,43 Prozent.

Bei der Plus/Minus-Rechnung zeigte sich, dass die ÖVP in Tirol mit 19 Prozentpunkten am stärksten zulegte. Die geringsten Zugewinne gab es im Burgenland (plus 11,82 Prozentpunkte). Bei der SPÖ war das Plus in Wien mit 6,51 Prozentpunkten am stärksten, ebenfalls bei den Grünen mit plus 4,5 Prozentpunkte. Am schwächsten gewann die SPÖ in Tirol (plus 1,72), die Grünen in Kärnten (0,01 Prozent). Bei der FPÖ gab es überall Verluste in zweistelliger Höhe, die höchsten in der Steiermark mit minus 19,47 Prozent, die vergleichsweise glimpflichsten in Kärnten mit 14,54 Prozentpunkten. (APA)

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