FPÖ: Ein "Recht auf Heimat"

29. Oktober 2002, 21:00
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Rasche Asylverfahren

  • Heimat

    Die freiheitliche Partei proklamiert in ihren Programmen ein "Recht auf Heimat", das in "räumlicher, ethnischer und kultureller Hinsicht" definiert wird. Dadurch werden laut FPÖ-Programmatik, "das Heimatland, die historisch über Jahrhunderte ansässigen Volksgruppen (. . .) als Kulturträger zu Schutzobjekten". Die überwiegende Mehrheit der ÖsterreicherInnen gehöre der "deutschen Volksgruppe" an.

  • Zuwanderung

    Dieses "Grundrecht auf Heimat" gestatte daher laut FPÖ "keine unbeschränkte und unkontrollierte Zuwanderung". Eine unbeschränkte Zuwanderung würde die ansässige Bevölkerung "überfordern" und dadurch die "eigene Heimat" gefährden. "Multikulturelle Experimente" lehnt die FPÖ ab.

  • Asyl

    Für die FPÖ gilt: Integration vor Zuwanderung. Es müsse konsequent gegen Asylmissbrauch vorgegangen werden. Asylverfahren müssten verkürzt werden. Für AsylwerberInnen sei eine Meldepflicht einzuführen. AsylwerberInnen mit negativem Bescheid müssten rasch abgeschoben werden. (mue/DER STANDARD, Printausgabe 30.10.2002)

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