Verbotener Griff in die Firmenkasse

28. Oktober 2002, 19:13
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2,5 Mio. EURO hat ein Gesellschafter aus seiner Firma entnommen, obwohl er nach Meinung des Gerichtes "wusste, dass er dies nicht durfte, und auch wusste, dass er damit Gläubiger schädigt". Dennoch hat der OGH das Strafurteil wegen vollendeter betrügerischer Krida aufgehoben: Das Urteil hätte umfassender begründet werden müssen. Das Gericht hätte zumindest feststellen müssen, ob und welche Gläubiger tatsächlich einen Forderungsausfall erlitten haben. Auch sollten die geschädigten Gläubiger im Urteil angeführt werden (OGH 11 Os 65/01 vom 11. 6. 2001) (gor)
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