Kunterbunte Spielewelt

27. Oktober 2002, 19:13
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Super Mario Sunshine besticht durch wunderschöne Grafik und sehr gutes Level-Design - Was Mario im Urlaub so widerfährt, erfahren Sie im Test

Fünfeinhalb Jahre mussten Fans der Nintendo-Vorzeige-Spielfigur Mario gedulden ehe ein neues Jump`n Run auf den Markt kam. Doch nun ist es soweit. Der quirlige Installateur ist wieder aktiv und meldet sich eindrucksvoll zurück. Alles Wissenswerte über "Super Mario Sunshine" lesen Sie in unserem Test.

Wenn einer eine Reise tut

Das Leben von Mario ist seit einigen Jahren wohl mehr als anstrengend und aufregend - wa sliegt also näher als endlich einmal Urlaub machen. Gesagt, getan und schon landen Peach und Mario auf der Isla Delfino. Doch die Urlaubsfreude wehrt nur kurz - Mario wird inhaftiert. Der Grund dafür liegt in der verblüffenden Ähnlichkeit zwischen ihm und einem - per Phantombild gesuchten - Graffiti-Sprayer, der die Insel seit einiger Zeit tyrannisiert. Mario wird dazu verurteilt die Insel zu säubern und schon ist man mitten im Spiel.

Aristokratin retten

Trotz seiner Unschuld beugt sich Mario pflichtbewusst dem Urteil und beginnt die Graffitis zu entfernen. Alles in allem kein großes Problem und schon gar keine schwierige Aufgabe für unseren Helden. Doch dann kommt alles anders als man denkt: Prinzessin Peach wird entführt und nur einer kann sie retten - natürlich Mario.

Grandiose Grafik

Nintendo beweist einmal mehr, dass sich der japanische Konzern der Bedeutung seines Schützlings durchaus bewußt ist. Die Grafik kann sich mehr als nur sehen lassen und auch die Steuerung ist - wie es sich für einen Referenztitel gehört - perfekt. Die wunderschön kitschig bunte Inselwelt wartet nur darauf erkundet zu werden und lädt zu allerhand Abenteuern ein.

Der treue Begleiter

Mittelpunkt des Spiels ist die Piazza Delfino, von hier aus erreicht man über Röhren und Wandmalereien die sieben verschiedenen Welten, in denen es jeweils acht Aufgaben zu lösen gilt. Am Ende jeder Mission erwartet Mario ein Endgegner. Besonders auffallend ist die starke "Entaglizismierung" - alle Sternähnlichen Symbole nennen sich nun "Insignien" und auch der treue Begleiter heißt nicht mehr FLUDD (Flash Liquidizer Ultra Dousing Device) sondern Dreckweg. Dieser Dreckweg bekommt im Spiel eine besondere Rolle zugewiesen - der kleine geschwätzige Wasserwerfer hilft nicht nur bei der Entfernung der Graffitis, sondern kann - dem Wasserdruck sei dank - Mario in ungeahnte Höhen katapultieren und ihn wie ein Rakete über die Wasserflächen schießen.

Auf die Reihenfolge kommt es an

Eine weitere Neuerung gibt es bezüglich des Einsammelns der Insignien ("Sterne"). Diese können nun nicht mehr in beliebiger Reihenfolge aufgenommen werden, sondern nach genauen Vorgaben, die bei Eintritt in eine neue Welt gestellt werden. Der Hintergrund dieser Neuerung ist die Tatsache, dass sich die Welten ständig ändern. Gegner sind auf unterschiedlichen Positionen zu finden, neue Durchgänge erscheinen und auch die Tageszeiten ändern sich.

Die Kinderspiele

Seit der Einführung des GameCube präsentiert sich Nintendo weit weniger als die "Kinder-Konsole" vergangener Tage. Auch Super Mario Sunshine wirkt reifer und damit auch schwieriger als seine Vorgänger-Versionen. Zwar beginnen die meisten Level sehr einfach, aber einige Stellen machen auch erfahrenen Spielern noch das Leben schwer.

Fazit

Aufgrund der unzähligen neuen Ideen und einer großen Portion Spielwitz ist Super Mario Sunshine ein mehr als gelungener GameCube-Titel. War schon "Star Wars Rogue Squadron" ein Titel der viele Spieler zur Anschaffung eines GameCube bewegte, so kann auch Super Mario Sunshine diesen Titel in der Kategorie Jump`n Run für sich beanspruchen. Dank wirklicher guter Grafik und gutem Sound macht das Spiel auch über längere Zeit Spaß.(grex)

Links

Nintendo

Super Mario Sunshine - Offizielle Webseite

Ansichtsache

Zu den Screenshots

Erscheinungstermin

bereits erhältlich

Hardware-Anforderungen

GameCube

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