Internet Explorer in Patentschwierigkeiten

21. Oktober 2002, 09:28
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Richter lehnt Einstellung des Verfahrens betreffs eingebetteter PlugIns ab

Wie die Tageszeitung Detroit News berichtet, hat ein Chicagoer Richter den Antrag Microsofts auf Einstellung eines Verfahrens gegen den Softwarekonzern wegen Patentrechstverletzungen abgewiesen. Konkret geht es bei dem bereits seit 1999 laufenden Prozess um die Patenrechte der Firma Eolas Technologies.

Hintergrund

Diese sieht eines seiner Patente zur Einbindung von Applets oder PlugIns in Webseiten durch den Internet Explorer verletzt. Das Prozessziel von Eolas war bisher die Verhinderung der Auslieferung von Microsoft Produkten, die entsprechende Technologie enthalten.

Gegenposition

Microsoft selbst behauptet, dass der IE überhaupt nicht so wie in dem Patent beschrieben arbeite, der Richter möchte nun weitere Informationen von beiden Prozessparteien erhalten, bevor er eine Entscheidung fällt. An der Klage gegen Microsoft ist auch die University of California beteiligt, deren Professot Michael Doyle 1994 Eolas gegründet hat. (red)

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