Zu Tode gespielt

9. Oktober 2002, 14:07
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Ein 24jähriger Südkoreaner erlag am Dienstag den Folgen von 86 pausenlosen Stunden vorm Computer

Seoul - Nach 86 Stunden ununterbrochenem Computerspiel ist ein Südkoreaner vermutlich an Kreislaufversagen gestorben. Der arbeitslose 24-Jährige wurde am Dienstag tot in einem Internet-Cafe in Kwangju gefunden. Nach Zeugenaussagen war der Mann seit Freitag praktisch nicht vom Computer gewichen und hatte in dieser Zeit weder ordentlich geschlafen noch gegessen.

Am Dienstag brach er zusammen, erlangte sein Bewusstsein aber bald wieder und ging zur Toilette, wo er später tot aufgefunden wurde. Die Polizei schloss die Möglichkeit eines Mordes aus. Südkorea ist eines der internetfreundlichsten Länder der Welt und besitzt etwa 22.000 Internet-Cafes, von denen viele rund um die Uhr geöffnet sind. (APA/AP)

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