"Spybots" für Spy Kids

9. Oktober 2002, 10:14
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Lego bietet High-Tech-Spielzeug für Junior-Agenten - Intelligente Spielmaschinen kann über den PC programmiert werden

Im Kinofilm "Spy Kids" verblüfften die beiden Geschwister Juni und Carmen Cortez die Bösewichte mit einem Arsenal von Spionageapparaturen, die sogar James Bond und seinen Ausstatter "Q" alt aussehen ließen. Einen Hauch davon können sich auch "normale" Kids ab neun Jahren ins Kinderzimmer holen: Der dänische Spielwarenkonzern Lego hat nun mit "Spybotics" High-Tech-Spielzeug für Junior-Agenten auf den Markt gebracht.

Intelligente Spielmaschinen

Nach den ersten Lego-Spielzeug-Robotern "MindStorms" bietet der Spielwarenhersteller mit "Spybots" erneut intelligente Spielmaschinen, die am PC für eine ausgewählte Geheimmission programmiert und mit speziellen Funktionen ausgestattet werden können. Die eigentliche Mission wird dann nicht am Rechner, sondern im Kinderzimmer ausgeführt.

Kind und Roboter bilden ein Team, das allein oder gegen andere Mitspieler bestimmte Aufgaben lösen muss. Gesteuert werden die Maschinen mit entsprechender Software von einer CD-ROM und einer multifunktionalen Fernbedienung, dem Controller.

Zuerst geht es in guter alter Lego-Tradition um den Bau der Maschine, wobei vier verschiedene "Spybots" mit unterschiedlichen Eigenschaften wie Stärke, Beweglichkeit und Geschwindigkeit zur Auswahl stehen. Auf der CD-ROM kann man dann aus zehn geheimen Missionen auswählen. Dazu gibt es Tipps für die Übertragung der virtuellen Spiellandschaft ins Kinderzimmer.

Kreativität

Kreativität ist dabei gefragt: Eine Getränkedose wird zur Steilwand und eine Lampe zum Energiezentrum. Jetzt geht es darum, seinen "Spybot" über ein serielles Kabel bestmöglich für die geheime Mission zu programmieren. Spezielle Kenntnisse sind dafür nicht notwendig, die Software macht einen entsprechenden Vorschlag, der aber auch verändert werden kann.

Dreidimensionale Abenteuer

Schließlich geht es weg vom Bildschirm ins dreidimensionale Abenteuer auf dem Kinderzimmer-Fußboden. Mit einem Positionierungssystem misst der Lego-Roboter den Abstand zu anderen "Spybots" und reagiert darauf. Auch der Controller lässt sich für jede Mission optimieren und nicht nur als Fernsteuerung, sondern auch zur Aktivierung spezieller Funktionen nutzen.

Nach dem Spiel können sich die Junior-Agenten am Bildschirm ihre Mission auswerten, die während des Spiels gespeicherten Punkte abrufen und damit ihren aktuellen Agentenstatus anschauen. Über die Internet-Adresse spybotics.com können die "Spy Kids" Ranglisten, Tipps und weitere, von den Kindern selbst erfundene Missionen austauschen.(apa)

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