Rot-Kreuz-Mitarbeiter in Burundi getötet

8. Oktober 2002, 15:38
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Bewaffnete stürmten Büro - Wachmänner angeschossen

Genf - Ein lokaler Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist in Burundi getötet worden. Der Burundier bewachte das IKRK-Büro in Gitega im Inneren des ostafrikanischen Landes.

In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober seien vier Männer in Zivilkleidung auf das IKRK-Gelände vorgedrungen, zwei von ihnen hätten Gewehre bei sich gehabt, heißt es in einer IKRK-Mitteilung vom Dienstag. Die zwei burundischen Sicherheitsleute seien von Schüssen getroffen worden, einer von ihnen tödlich.

Das IKRK wisse nichts über die Gründe der gewaltsamen Aktion, sagte dessen Sprecher Juan Martinez in Genf. Zu der Zeit hätten sich keine ausländischen IKRK-Mitarbeiter am Ort aufgehalten. (APA/sda)

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