Schädling "Mighty" setzt Linux mächtig unter Druck

8. Oktober 2002, 18:43
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Nachfolger von Wurm "Slapper" nutzt OpenSSL-Schwachstelle zum Angriff auf Server

Kaspersky Labs, Hersteller von Anti-Viren-Software, warnt vor einer neuen Gefahr für Linux-User. Der Computer-Wurm "Mighty", Nachfolger des bekannten Schädlings "Slapper" nutzt eine OpenSSL-Schwachstelle und kursiert derzeit verbreitet im Internet.

Linux-Apache als "tödliche" Kombination

Der Schädling attackiert nur Server beziehungsweise Rechner, die Linux und Apache installiert haben. Sobald der Wurm einen Computer infiziert hat, wird der angehängte schädliche Code zur Ausführung gebracht. Eine Backdoor-Funktionen ermöglicht es Angreifern über einen IRD-Server, Befehle an den Rechner zu schicken und ausführen zu lassen. Dadurch ist es möglich Daten des Anwenders auszulesen oder zu zerstören und vertrauliche Informationen unbemerkt an Dritte weiter zu versenden. Kaspersky Labs empfiehlt die neueste OpenSSL-Version zu installieren und die vorhandene Antivirensoftware upzudaten. (red)

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