Hochwasser-Hilfe: Vertrag über Verdoppelung der Spenden unterzeichnet

2. Oktober 2002, 11:44
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Bundeskanzler dankte den Hilfsorganisationen

Wien - Der Spenden-Betrag von 18,2 Millionen Euro, die im Rahmen der ORF-Benefizveranstaltung am 17. August für die Opfer der Hochwasserkatastrophe gesammelt wurden, wurden jetzt von der Bundesregierung verdoppelt. Mittwoch Vormittag wurden die entsprechenden Verträge mit jenen acht Hilfsorganisationen im Bundeskanzleramt unterzeichnet, die für die Verteilung der Gelder zuständig sind.

Ein Dank für die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sprachen anlässlich der Vertragsunterzeichnung sowohl Bundeskanzler Wolfgang Schüssel als auch Kurt Bergmann, der Organisator der "ORF-Spendenmaschine", aus.

"Die Summe von 18,2 Mill. Euro an einem Tag ist eine großartige Leistung der Österreicherinnen und Österreicher. Das hat es in diesem Ausmaß noch nie gegeben", so Bergmann. Schüssel sagte: "Ich weiß, dass das Geld der Steuerzahler gut aufgehoben ist, weil Profis am Werk sind, die nicht das erste Mal Nächstenliebe konkret organisieren."

Die Verteilung der Spendengelder erfolgt durch den Verein "Licht ins Dunkel", die Caritas, die Diakonie, die Katastrophenhilfe österreichischer Frauen, das österreichische Hilfswerk, die Kinderfreunde, das Rote Kreuz, den Arbeiter Samariter Bund und die Volkshilfe. (APA)

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