Misshandlungsvorwürfe gegen griechische Behörden

24. September 2002, 15:53
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amnesty international: Illegale Einwanderer werden geschlagen und getreten

Athen - Zwei internationale Menschenrechtsorganisationen haben den griechischen Behörden vorgeworfen, illegale Einwanderer zu misshandeln. Wie Sprecher von "Amnesty International" und der "Helsinki Föderation für Menschenrechte" am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Athen mitteilten, haben ihre Mitarbeiter in den vergangenen Monaten zahlreiche Fälle von Misshandlungen in Griechenland registriert.

"In manchen Fällen haben diese Fälle rassistischen Charakter. In anderen handelte es sich um Schläge und Tritte. Die Verantwortlichen werden nicht bestraft", sagte eine Amnesty-Sprecherin. Opfer dieser Misshandlungen seien in der Regel illegale Einwanderer aus Albanien, Menschen aus verschiedenen asiatischen und afrikanischen Staaten und Roma, die griechische Bürger sind. (APA/dpa)

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