SPD erhielt bundesweit um 8864 Stimmen mehr als die Union

23. September 2002, 07:23
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Vier Überhangmandate für die SPD

Berlin - Die SPD hat bei der deutschen Bundestagswahl dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge die meisten Wählerstimmen erzielt und liegt bundesweit mit knapp 9000 Stimmen vor CDU und CSU zusammen. Auf die Sozialdemokraten entfielen den vorläufigen Zahlen zufolge 18.484.560 Wählsterstimmen, teilte Bundeswahlleiter Johann Hahlen in Berlin mit. Die Union kam auf 18.475.696 Stimmen, davon 14.164.183 für die CDU und 4.311.513 für die CSU.

Für die Sozialdemokraten und für die Union bedeutete dies einen Stimmenanteil von je 38,5 Prozent. Der genaue Abstand beträgt den Angaben zufolge aber 8864 Stimmen. SPD und Union erreichten damit je 247 Sitze im neuen Bundestag. Dazu kommen für die SPD vier Überhangmandate, von denen eines in Hamburg, zwei in Sachsen-Anhalt und eines in Thüringen gewonnen wurde. Die CDU erhielt ein Überhangmandat in Sachsen. Mit den 55 Mandaten der Grünen stellt die rot-grüne Regierungskoalition somit 306 der insgesamt 603 Abgeordneten. Die FDP kommt auf 47 Sitze, die PDS konnte zwei Direktmandate gewinnen. (APA/Reuters)

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