Real war für Ronaldo eine Notlösung

21. September 2002, 16:43
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Ein Engagement bei Barcelona wurde von Coach Louis van Gaal verhindert

Madrid - "Ich bin endlich da, wo ich hinwollte. Es ist wie ein Traum", sagte Ronaldo (25), als er vor ein paar Wochen von Real Madrid als Neuzugang präsentiert wurde. In den spanischen Zeitungen wird nun gemutmaßt, dass Real für den WM-Torschützenkönig eher eine Notlösung gewesen ist. Die Tageszeitung "El Mundo" berichtete, dass Ronaldo von Inter Mailand zurück zu Barcelona wollte, die Gespräche mit Präsident Joan Gaspart waren intensiv. Ronaldos Anwalt Josep Oriola bestätigte. "Natürlich wollte er zu Barca. Das wissen alle, die ihn kennen." Trainer Louis van Gaal war aber strikt gegen ein Verpflichtung, so Oriola.

In Italien, und jetzt wird es abgründig, reißen die Gerüchte nicht ab, Ronaldo hätte Mailand nur deshalb verlassen, weil seine Frau Milene Domingues ein Pantscherl mit Clarence Seedorf pflegte. Ronaldo nahm nicht nur Einbußen von 2,6 Millionen Euro pro Jahr in Kauf, sondern bezahlte auch fünf Millionen Dollar aus eigener Tasche, um Inter für ausbleibende Sponsorengelder zu entschädigen. Real-Präsident Florentino Perez hat den Deal seines Lebens gemacht. Als Ablöse zahlte er lediglich 35 Millionen Euro (alles ist relativ), der Rest folgt im Jänner 2003 in Form eines Real-Spielers oder weiterer zehn Millionen zu Inter. Sollte Ronaldo wegen seiner Knieverletzung nicht spielen können, kann Real vom Transfer zurücktreten. (DER STANDARD, Printausgabe, Freitag, 20. September 2002, red)

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Ronaldo

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    Ronaldo durfte insgeheim von Barcelona träumen, bei Real muss er nun spielen.

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