Das große Sun-Comeback?

17. September 2002, 11:31
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Computerkonzern möchte Linux auf dem Business-Desktop pushen – Alternative zum Digital Rights Management von Microsoft geplant

Die diese Woche in San Francisco stattfindende Sun Network-Konferenz soll einen Wendepunkt für den großen Computer- und Softwarehersteller darstellen. Nachdem der Konzern seinen Höhepunkt im Jahr 2000 erreicht hatte, wurde der Kampf um Marktanteile in den letzten beiden Jahren zunehmend schwieriger, neue Produkte sollen nun wieder eine Trendumkehr bringen.

Strategien

So soll die Strategie präsentiert werden, mit der Sun Linux auf dem Desktop zum Durchbruch verhelfen will. Zunächst zielt das Unternehmen dabei weniger auf die EndbenutzerInnen ab, sondern mehr auf die Verwendung im Firmenumfeld. Auch wenn Sun mit ähnlichen Versuchen bereits gescheitert ist, werden dem Konzern von Analysten nun bessere Chancen gegeben, da in letzter Zeit einiges an Linux-Software erschienen ist, die einen solchen Wechsel vereinfacht.

Zusammenschluss

Außerdem soll das N1 genannte Projekt vorgestellt werden, das es möglich machen soll verschiedene Rechner zu einem Ressourcenpool zusammen zu schließen. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens sollen Kooperationen mit dem Netzwerkspezialisten Cisco oder dem Datenbankhersteller Oracle helfen. Weiters plant Sun nach dem Erfolg der Liberty Alliance – die eine Konkurrenz zu Microsofts Authentisierungssystem Passport ist – auch eine Alternative zum Digital Rights Managment des Softwareriesen aus Redmond, welches das unerlaubte Kopieren und Abspielen von Video- oder Audio-Dateien verhindern soll. (red)

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