Bartenstein hofft auf breiteren Konsens nach der Wahl

11. September 2002, 15:41
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Gegengeschäftsvertrag war nicht unterschriftsreif

Wien - In Sachen Abfangjäger sollte eine "Nachdenkpause" während des Wahlkampfes eingelegt werden, meinte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) Mittwoch im ORF-"Mittagsjournal". Wenn nach der Wahl die neue Regierung steht, sollte man einen neuen "Anlauf nehmen, um vielleicht doch einen breiteren Konsens als den in der Regierung zu erzielen".

Zu der von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) gestern angeregten Wirtschaftsplattform für die Flugzeuge meinte Bartenstein: "Hier ist kreatives Denken gefordert. Bislang gibt es weltweit nur zarte Versuche, die Beschaffung militärischer Güter überhaupt auszugliedern. Hier kann man vielleicht einen Schritt weiter gehen als bisher mit der Plattform Gegengeschäfte". Der von dieser Plattform auszuverhandelnde Gegengeschäftsvertrag sei "noch nicht in der Nähe der Unterschriftsreife" gewesen.

Schüssel selbst wollte am Mittwoch in einer Pressekonferenz bei der Konsenskonferenz keine Stellungnahme zu den Abfangjägern geben. (APA)

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