"Hausdurchsuchung" bei TEPCO

6. September 2002, 10:31
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Zentrale von japanischem Atombetreiber wird kontrolliert

Tokio (APA/dpa) - Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat im Zusammenhang mit einem Skandal um die Vertuschung von Schäden an Atommeilern die Zentrale des landesweit größten Atombetreibers Tokyo Electric Power (TEPCO) durchsucht. Während der eintägigen Nachforschungen sollten mehrere Atommanager zu den Vorgängen befragt und relevante Unterlagen zu den Schäden eingesehen werden, hieß es.

TEPCO hatte zugegeben, dass jahrelang Berichte über Risse in Atomreaktoren gefälscht worden waren. Als Konsequenz aus dem Skandal kündigten fünf Spitzenmanager des Unternehmens, darunter Präsident Nobuya Minami, kürzlich ihren Rücktritt an. Der Fall hat erneut Zweifel an der Sicherheit japanischer Atomkraftanlagen aufgeworfen.

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