Staus durch Unfälle und Rückreiseverkehr

1. September 2002, 16:10
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15 Kilometer lange Fahrzeugschlange auf der Tauernautobahn

Wien - Der starke Rückreiseverkehr sowie einige Unfälle führten Sonntagmittag zu erheblichen Staus auf den Hauptverbindungen in Österreich, berichtete der ÖAMTC. Spitzenreiter in der "Stau-Hitparade" war einmal mehr die Tauernautobahn (A 10) in Salzburg. Dort kam es als Folge eines Unfalles im Brentenbergtunnel zwischen Werfen und Pass Lueg Richtung Salzburg zu einer Autoschlange von rund 15 Kilometern Länge.

Jeweils zwei bis drei Kilometer Stau gab es auch vor dem Tauerntunnel Richtung Salzburg und vor der Mautstelle St. Michael im Lungau Richtung Villach. Auf der Westautobahn (A 1) in Niederösterreich ereignete sich im Staubereich vor einer Baustelle bei St. Pölten ein Unfall. Dadurch standen die Kolonnen hier auf einer Länge von rund fünf Kilometern still. Hoffnungslos überlastet war die Fernpassstrecke in Tirol. Der Verkehr musste vor dem Grenztunnel Füssen in beiden Richtungen blockweise abgefertigt werden, längere Verzögerungen waren die Folge.

Unfälle in Tirol

In Tirol kam es außerdem zu einigen Unfällen. So mussten sowohl die Arlberg Straße (B 197) in St. Anton als auch die Brenner Straße (B 182) in Gries am Brenner gesperrt werden. Auf der Arlberg Straße prallte eine Deutsche mit ihrem Motorrad frontal gegen einen Pkw, sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Auch auf der Felbertauernstrecke ereignete sich ein Unglück. Hier stießen bei einem Frontalunfall kurz vor dem Felbertauerntunnel drei Fahrzeuge zusammen. Eine Person war in einem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. (APA)

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